Online-Vorträge

Thielkasse bietet Online-Vorträge an

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Situation stellt die Vereinbarkeit von Beruf & Privatleben uns alle vor besondere Herausforderungen. Die Thielkasse bietet im Rahmen ihrer Themenfelder Beruf & Kinder sowie Beruf & Pflege gemeinsam mit dem Dienstleister benefit@work Online-Vorträge an. Diese sind für Sie kostenfrein. Alle Vorträge werden an den festgelegten Terminen angeboten, stehen danach aber auch jederzeit als Aufzeichnungen hier für Sie bereit.

Vorträge zum Thema
Beruf & Pflege

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stellt eine große Herausforderung dar - viele Betroffene machen sich Sorgen um Ihre älteren Angehörigen.

Welche Entlastungsmöglichkeiten und Versorgungsstrukturen gibt es? Welche Freistellungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Und wie kann die Pflegetätigkeit bestmöglich in der Familie abgestimmt werden? Hier erhalten Sie hilfreiche Tipps.

Stress durch Doppelbelastung

Rechtliche Vorsorge - Vollmachten und Verfügungen


Häufig gestellte Fragen zu Vollmachten

Mit der Vorsorgevollmacht können Sie einer anderen Person das Recht einräumen, in Ihrem Namen stellvertretend zu handeln. Die Vorsorgevollmacht kann sich auf die Wahrnehmung bestimmter einzelner oder aber auch aller Angelegenheiten beziehen. Sie können vereinbaren, dass von der Vorsorgevollmacht erst Gebrauch gemacht werden darf, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, über ihre Angelegenheiten zu entscheiden. Die Vorsorgevollmacht gibt Ihnen die Möglichkeit, die Bestellung eines Betreuers oder einer Betreuerin durch das Betreuungsgericht zu vermeiden. Sie sollten aber nur eine Person bevollmächtigen, der Sie uneingeschränkt vertrauen und von der Sie überzeugt sind, dass sie nur in Ihrem Sinne handeln wird, denn der Vorsorgebevollmächtigte ist ein nicht kontrollierter Generalbevollmächtigter.

Haben Sie keine wirksame Vollmacht erteilt und es tritt der Fall ein, dass Sie Ihre Angelegenheit ganz oder teilweise nicht selbst besorgen können, bestellt das Gericht einen rechtlichen Betreuer oder eine rechtliche Betreuerin. Das Gericht prüft nicht nur allgemein, ob eine Betreuung angeordnet werden muss. Es muss auch im Einzelfall feststellen, für welche Aufgabenbereiche konkret eine Betreuungsbedürftigkeit besteht.

Mit der Betreuungsverfügung kann jeder schon im Voraus festlegen, wen das Gericht als rechtlichen Betreuer oder rechtliche Betreuerin bestellen soll. Das Gericht ist an diese Wahl gebunden, wenn sie dem Wohl der zu betreuenden Person nicht zuwiderläuft. Genauso kann bestimmt werden, wer auf keinen Fall als Betreuer oder Betreuerin in Frage kommt. Möglich sind auch inhaltliche Vorgaben für den Betreuer bzw. die Betreuerin, etwa welche Wünsche und Gewohnheiten respektiert werden sollen oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird. Die Betreuungsverfügung kann auch mit einer Vorsorgevollmacht verbunden werden und würde dann zur Geltung kommen, wenn die Vorsorgevollmacht – aus welchen Gründen auch immer – nicht wirksam ist.

Mit der gesetzlich geregelten Patientenverfügung können Sie für den Fall der späteren Entscheidungsunfähigkeit vorab schriftlich festlegen, ob Sie in bestimmte medizinische Maßnahmen einwilligen oder sie untersagen. Der Arzt hat dann zu prüfen, ob Ihre Festlegung auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutrifft. Ist dies der Fall, so hat er die Patientenverfügung unmittelbar umzusetzen.

Sie können sich zu den Festlegungen in der Patientenverfügung von einem Arzt beraten lassen. Dieser kann Ihnen auch attestieren, dass Sie bei Abgabe der Erklärung einwilligungsfähig sind. Eine solche Bestätigung ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für die wirksame Errichtung einer Patientenverfügung.

Benötige ich eine gesonderte Vollmacht, um die Bankgeschäfte meines Angehörigen zu regeln?

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz empfiehlt die Erteilung einer gesonderten Konto-/Depotvollmacht, da die Kreditinstitute das Vorliegen einer wirksamen Vollmacht zur Vornahme von Bankgeschäften besonders streng prüfen.

Am besten suchen Sie das Kreditinstitut in Begleitung der zu bevollmächtigenden Person persönlich auf, um die Vollmacht erstellen zu lassen.

Unfall- oder krankheitsbedingt kann jeder Mensch, oft sehr unvorhergesehen, zum Pflegefall werden bzw. nicht mehr selbstbestimmt entscheiden oder gar handlungsunfähig sein. Diese Vorstellung gehört zweifelsohne zu denen, die man am liebsten ganz weit wegschiebt. Wenn Sie aber in Folge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter, Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst, wie gewohnt, regeln können, ist es ratsam vorzusorgen damit Ihre Vorstellungen und Wünsche auch entsprechend Berücksichtigung finden. Demnach kann man nie früh genug anfangen sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und Vorsorge zu treffen. Nehmen Sie sich Zeit mit Ihrem Partner, Ihren Kindern, Eltern oder Ihnen nahestehenden Personen diese Themen zu diskutieren und Ihre Wünsche in Form einer der vorgenannten Dokumente festzuhalten.

Sie können sich über die Seiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, mit Hilfe der dort bereitgestellten Broschüren, ausführlich über die jeweiligen Vorsorge und Patientenrechte informieren sowie Formularvorlagen zwecks Erstellung nutzen (s. unter weiterführende Links). Diese sind seitens des Bundesministeriums geprüft. Allerdings empfiehlt es sich die von Ihnen erstellten Dokumente noch einmal von einem Experten (bspw. spezialisierte Anwaltskanzleien) prüfen zu lassen. Gerade bei den Patientenverfügungen können zu allgemein formulierte Phrasen, wie beispielsweise „Ich wünsche keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ dazu führen, dass das Dokument unwirksam wird.

Um eventuellen Zweifeln hinsichtlich der Echtheit und Wirksamkeit der Vollmachten zu begegnen, können Sie die Vollmacht notariell beurkunden lassen. Mit einer öffentlichen Beglaubigung der Unterschrift wird deren Echtheit bestätigt. Hierzu ist auch die Betreuungsbehörde befugt.

Sie können auf den Internet-Seiten der BKK RWE sowie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz weitere Informationen sowie Links zu den Dokumenten finden.

Vorträge zum Thema
Beruf & Kinder

Bund und Länder haben drastische Einschränkungen des Alltagslebens beschlossen. Dazu zählt auch die bundesweite Schließung von Kitas und Schulen. Das hilft, die Zahl der Infektionsquellen in Deutschland zu verringern. Doch wer betreut jetzt Ihre Kinder, wenn Sie arbeiten müssen? Wie kann man den Alltag effektiv strukturieren, um Beruf und Kinder trotzdem unter einen Hut zu bekommen? Hier erhalten Sie hilfreiche Tipps.

Schullust statt Schulfrust

Home Office mit Kind

Gut organisiert durch den Familienwahnsinn

Kostenübernahmen für coronabedingte Betreuungsausfälle

Vorträge zum Thema
Beruf & Vitalität

Vieles ist anders im Home-Office – die Ergonomie am häuslichen Arbeitsplatz ist häufig nicht so optimal wie am gewohnten Schreibtisch im Büro, der Arbeitsalltag muss anders geplant werden und mancher fühlt sich durch die ungewohnte Unruhe in seiner Umgebung gestört . Hinzu kommt die Unsicherheit, die uns umtreibt. Die dramatische Lage rund um das Coronavirus macht vielen Menschen Angst.
Hier finden Sie Vorträge, die Sie persönlich unterstützen sollen, diese neuen Herausforderungen besser zu meistern.